Montag, 10. Dezember 2007

10 kulinarische Wünsche für 2008

Es ist mal wieder soweit, ein Jahr neigt sich dem Ende zu und bald beginnt ein Neues. Was ich mir persönlich vorgenommen habe steht schon ein wenig weiter unten. Aber auch von anderen erwarte ich im neuen Jahr etwas.

Hier also meine 10 Wünsche für 2008 in keiner besonderen Rangordnung.

1. Ich möchte im kommenden Jahr keine Köche mehr sehen, die an Fleischerhaken hängen, sich Hähnchen vor die Nase halten oder "lustige" Sachen mit Hummern machen. Egal wo.

2. Ich möchte weiterhin Bio-Linda essen dürfen.

3. Kerner soll Freitag frei machen.

4. Ich möchte Texte wie das folgende Zitat nicht mehr lesen müssen:

"Das Restaurant Teufels Küche in Ottensen (Hamburg), ist Ausdruck einer jungen, multikulturellen Gesellschaft ohne Attitüde. In Hamburg sowie in anderen Metropolen dieser Welt, hat sich ein Underground-Kochstil herausgebildet, der nichts mit den etablierten, statischen Kochtempeln zutun hat. Shahram Nia sieht sein „Kochen“ als lebendiges Mittel, Kulturen zu verbinden und gesellschaftsübergreifende Erlebnisse zu schaffen. Das spiegelt sich in seinem Kochstil wieder. Als „Freestyle-Kitchen“ bezeichnet, geht es um einen tabulosen und virtuosen Umgang mit Lebensmitteln aus aller Welt. Dabei forciert Shahram einen nuancierten Umgang mit der orientalischen Küche und schmeckt immer und immer wieder erfrischend gut."

Schön das Shahram immer und immer wieder gut schmeckt. Aber gesellschaftsübergreifende Erlebnisse? Mal ehrlich.

Hier steht das so:
http://www.teufelskueche.net/restaurant/restaurant.html

5. Das Leute verstehen dass das Frischeparadies Goedeken kein Feinschmeckerhimmel ist, sondern der Himmel auf dem Wochenmarkt zu finden ist. Goedeken ist einfach nur Convenience in teuer.

6. Ein richtig gutes Steak essen. In Hamburg. Ja, in Hamburg.

7. Dass meine bahnbrechende Geschäftsidee Wirklichkeit wird. Wenn es passieren, sollte steht es hier.

8. Suppen haben in Reagenzgläsern nichts zu suchen. Hört auf damit.

9. Viel öfter meine Freunde bei uns zu Hause zu Gast haben.

10. (Und wenn das passiert wäre ich echt überrascht.) Dass die großen Konzerne endlich damit aufhören wissentlich und wollend Dreck zu verkaufen und es Lebensmittel nennen.

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